 |
Neue Vielseitigkeitssportart (VSA)
Um Zuschauer für sich gefangen zu nehmen
ist es notwendig eine neue Vielseitigkeits-Reitsportart zu definieren und sie in
geeigneter Weise in die Arena zu integrieren. Vielleicht gelingt es dadurch auch
in der Folge, die klassische LPO-Aufgabe den Zuschauern wieder nahe zu bringen.
Anforderungen an eine neue VSA
- Es muss eine VSA entwickelt werden, die so abläuft,
dass der Zuschauer das Ergebnis erleben kann und nicht errechnen muss.
- Die neue VSA sollte alle bisherigen Teile Dressur,
Springen Gelände und Rennen enthalten.
- Die neue VSA sollte den direkten Vergleich von zwei
(bis vier?) gleichzeitig startenden Reitern vorsehen, um die Attraktion durch
direkt sichtbaren Wettkampf zu erhöhen.
- Der Zuschauer muss räumlich in eine Position gebracht
werden, aus der er guten Einblick in das übergeordnete Spielgeschehen gewinnen
kann.
- Die neue VSA sollte den Zuschauer aber nicht auf eine
einzige räumliche Position fixieren, sondern von der klassischen Vielseitigkeit
den Aspekt übernehmen, dass man bei diesem Sport aus verschiedenen Positionen unterschiedliche
Details genießen kann.
- Die Spielgeschehen muss in wenigen Stunden abgehandelt
werden, damit die Zuschauer nur einen freien Tag opfern müssen.
- Es muss ein Mannschaftssport werden, um Zuschaueridentifikation
zu ermöglichen, um Spiele in dichterer Folge veranstalten zu können und um
Störungen bei den Teilnehmern (z.B. Krankheit eines Pferdes oder Reiters) wegstecken
zu können.
- Die neue VSA sollte sich mit der klassischen Vielseitigkeit
in einer Veranstaltung kombinieren lassen.
- Die neue VSA darf das hohe Risiko der klassischen großen
Vielseitigkeit nicht enthalten.
- Die Arena muss in der Nähe einer ausreichend großen
Bevölkerung liegen, die sich als Zuschauer der Sportveranstaltung begeistern
lassen.
Teilen Sie uns ihre Gedanken mit im Forum Vielseitigkeit.
|